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Eine Seilbahn für 20 „Pänz“

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Kallmuther spucken wieder in die Hände, Private Spender, Innogy und  Stadtverwaltung Mechernich helfen – Blumenkästen fürs Auge und für die Bienen

Mechernich-Kallmuth – Aller Expansionsdrang stößt einmal an seine Grenzen. So scheint es zumindest optisch auch dem 1974 in dörflicher Eigenregie entstandenen und seither kontinuierlich erweiterten Spielplatz Kallmuth zu ergehen. Das unmittelbar am „Kommissariat Hengasch“ (Dorfhaus alte Schule) gelegene Areal stößt von der Quellen- bis zur Ringstraße vor. Weiter geht nicht…

Freiwillige errichten zur Zeit eine aufwändige Seilbahn auf dem Kinderspielplatz Kallmuth und zäunen ihn ein. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Das mit phantasievollen und wirklich tollen Spielplatzgeräten ausgestattete örtliche Taka-Tuka-Land wird zurzeit mit einer etwa 25 langen Seilbahn ausgestattet. Die neue Attraktion – plus Zaun zur Ringstraße und einer parallel liegenden Ziegenweide hin – lässt sich das Ortskartell mal eben 5500 Euro kosten – allerdings kräftig unterstützt über das Sozialprojekt der Innogy „Aktiv vor Ort – Mitarbeiter für Mitmenschen“ und der Stadtverwaltung Mechernich.

„2000 Euro haben wir alleine an Spenden von unseren Mitbürgern bekommen“, freut sich Ortsvorsteher Robert Ohlerth: „Und wir bringen wie immer Muskelkraft und Gehirnschmalz als Eigenleistung ein!“

„So viel Kinder wie lange nicht“

Der Sheriff ist glücklich, dass die ehrenamtlichen Spielplatzbauer für ein sehr aussichtreiches Projekt in die Hände spucken: „Wir haben wieder 20 Kinder im Dorf – so viele, wie lange nicht mehr…“ Die „Pänz“ würden sich freuen, der Spielplatz sei weniger als Augenweide gedacht: „Er wird tatsächlich reichlich benutzt!“

Robert Ohlerth an einem der 20 Bienen-Blumen-Kästen, die das Ortskartell an 20 Paten in Kallmuth vergeben hat. Bei der Realisierung war die Biologische Station behilflich. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Ebenfalls auf eine Initiative des Ortskartells geht eine Bienen-Blumen-Hilfe zurück, die bereits 2018 erfolgreich gestartet wurde und in diesen Tagen ihre Fortsetzung findet. 20 Blumenkästen mit Zier-, aber vor allem auch Bienenpflanzen wurden im ganzen Ort aufgestellt. Bei dem Projekt war die Biologische Station Nettersheim sehr behilflich und das Ortskartell hatte auch keine Schwierigkeiten, 20 Paten für die Kästen zu finden, die regelmäßig gießen und jäten.

„Im Herbst sammeln wir vom Ortskartell die Kästen wieder ein und stellen sie zum Überwintern frostsicher unter“, so Ortsvorsteher Robert Ohlerth.

pp/Agentur ProfiPress