Blumenwiese angesät

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Kallmuther Kindergartenkinder helfen weiter bei der insektenfreundlichen Bereicherung im Dorf

Mechernich-Kallmuth – Kallmuther Kindergartenkinder nutzten die ersten Sonnenstrahlen im Mai, um auf dem neuen Friedhof und an anderen Stellen im Dorf Blumenwiesensaat auszubringen. „Sie haben mir auch versprochen, dass sie das Angesäte ab und zu gießen“, so Ortsbürgermeister Robert Ohlerth zum Mechernicher Bürgerbrief.

Kallmuther Kindergartenkinder haben auf dem neuen Friedhof und an anderen Stellen im Dorf Blumenwiesensaat ausgebracht. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

Er hat den städtischen Awo-Kindergarten schon wiederholt zum Verbündeten bei der Begrünung und insektenfreundlichen Bereicherung des Dorfes gewonnen. So verteilten die „Pänz“ unlängst auch Blumensaatentütchen in den Briefkästen im Dorf, damit die Bürger selbst ihre Vorgärten und Blumenkästen mit bienenfreundlichen Gewächsen einsäen.

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Farbe in den Alltag bringen

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Trafostation in Kallmuth mit Graffiti-Kunst verschönert – Ansichten des Georgsrittes von damals und heute – Künster von „Highlightz Fassadendesign“ verwendeten 65 verschiedene Farbtöne

Mechernich-Kallmuth – Beim Blick auf die herannahenden Reiter des Georgsrittes fühlt sich der Betrachter vielleicht an eine Szene aus „Mary Poppins“ erinnert: Augen schließen, ins Bild springen, auf den Pferden mitreiten. Das Bild vom Kallmuther Georgsritt ziert jetzt die Trafostation an der Königsfelder Straße am Kallmuther Ortseingang.

Bei der Gestaltung der Kallmuther Trafostation verwendeten die beiden Künstler Stefan Vogt-Thomas (links) und Manuel Pfleging (rechts) 65 verschiedene Farbtöne. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

Zwei weitere Motive rund um die Energiestation – die tatsächlich am Weg des Georgsrittes liegt – sind ein historisches Motiv des Georgsrittes sowie der Blick auf’s Dorf und die umliegende Landschaft. „Die Trafostation ist toll geworden, ein richtiges Kunstwerk“, freut sich Kallmuths Ortsbürgermeister Robert Ohlerth. Schon lange hatte er überlegt, wie man die schmucklose Box anders gestalten könnte.

Beim Anblick der Reiter könnte man fast annehmen, man könne wie Mary Poppins ins Bild springen und sich der Pferdeprozession anschließen. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

Dabei stieß er auf die Bonner Agentur „Highlightz Fassadendesign“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, „Farbe in den grauen Alltag zu bringen“. Die beiden Künstler Stefan Vogt-Thomas und Manuel Pfleging arbeiteten von früh bis spät an den Kallmuther Ansichten. Für das Graffiti-Kunstwerk an der Königsfelder Straße benutzten sie 65 verschiedene Farbtöne und das Volumen von rund 18 Sprühdosen, berichtet Agentur-Gründer Simon Horn.

Der St. Georgsritt am 1. Mai hat in Kallmuth eine lange Tradition. Reiter und Besucher von nah und fern erfreuen sich jedes Jahr an der beliebten Pferdeprozession und dem damit verbundenen Brauchtum. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

Knifflige Details für die Künstler

Besonders gefallen habe ihm „die schöne Eifeler Landschaft“, es habe aber auch eine besondere Herausforderung bei dem Graffiti-Projekt gegeben: „Der Reichtum an Details in dem Entwurf war knifflig bei der Umsetzung.“ Entsprechend realistisch erscheinen dann auch die Bilder vom Georgsritt damals und heute. In Kallmuth hat der St. Georgsritt am 1. Mai eine lange Tradition. Reiter und Besucher von nah und fern erfreuen sich Jahr für Jahr an der beliebten Pferdeprozession und dem damit verbundenen Brauchtum.

„Die schöne Eifeler Landschaft“ habe ihm besonders gefallen, sagt „Highlightz“-Gründer und Künstler Simon Horn. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

Gesponsert wurde die künstlerische Gestaltung der Trafostation von e-regio. „Wenn mal entsprechendes Geld in die Kasse der Dorfgemeinschaft kommt, möchten wir auch die zweite Trafostation in Kallmuth am Kindergarten in der Bergheimer Straße mit weiteren Motiven verschönern“, hofft Ortsbürgermeister Robert Ohlerth.

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Auge in Auge mit Falken (und Dohlen)

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Kallmuth sendet Live-Stream-Bilder vom kuscheligen Nistplatz und Vogelleben am alten Pfarrhaus in die weite Welt – Nicht nur für Kinder spannend und lehrreich

Mechernich-Kallmuth – Auge in Auge mit einem Turmfalken zu sein, ist spannend. Zahlreiche Federn liegen schon im zukünftigen Nistplatz parat. Zwischendurch fliegen auch mal ein bis zwei drollige und putzige Dohlen ein. Mit der frisch installierten Web-Cam, die live aus dem Falkenkasten am alten Pfarrhaus in Kallmuth sendet, erlebt man hautnah das wilde Leben des Greifvogels und anderer Wildvogel-Gäste.

Die Kamera aus dem Falkenkasten am alten Pfarrhaus in Kallmuth sendet rund um die Uhr Bilder vom Geschehen vor Ort. Screenshot: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Der Stream ist via Youtube unter „FalconCam Kallmuth“ erreichbar, der Link lautet: https://www.youtube.com/channel/UCoQ9UOfD1G6Kb8DehL0ObdA)

Außerdem ist die Live-Schalte auf der Webseite des Ortsvereins http://kallmuth-st-georgsritt.de unter dem Stichwort „FalconCam“ rechts auf der Seite zu finden.

Rennen noch offen

„Noch kämpfen die Vögel ums Revier“, berichtet Ortsbürgermeister Robert Ohlerth schmunzelnd vom lebendigen Geschehen vor Ort. Wer tatsächlich das Rennen um das begehrte Heim machen und seine Nachkommen dort aufziehen wird, sei also aktuell noch völlig offen. Eins ist aber sicher: „Da sind jetzt schon viele tolle Streams zu sehen gewesen.“

Mit dem Einsatz der Kamera wolle man auch zeigen, dass es sehr viel Spaß machen kann, die gefiederten Freunde zu beobachten. Nicht nur, aber gerade in der trüben Corona-Pandemie-Zeit sei es eine willkommene Abwechslung. Und lernen könne man auf diesem Wege schließlich auch viel über die schützenswerte Natur, Vögel und deren Leben. „Gerade für Kinder ist das doch wunderschön“, so Ohlerth. Die ländliche Region biete zum Glück die Möglichkeit, Wissenswertes und Tiere nicht nur noch aus Büchern kennen zu lernen.   

Das Web-Cam-Projekt sei Teil der ökologischen Friedhofs-Umgestaltung. Drei Insektenhotels wurden bereits aufgestellt. Englisch anmutende grüne Rasenfläche sollen zukünftig bunten Wiesenabschnitten weichen.

Zahlreiche Unterstützer

Ulrike und Stefan Leisten haben die Realisierung des Projektes tatkräftig unterstützt und damit erst ermöglicht. Die Kaller Computerspezialisten „Comtech“ lieferten die Kamera. Kai Steffens installierte die Technik. Die Firma Vantech-it-Lösungen behielt alle Fäden in der Hand, damit dieses Projekt gelingen konnte.

Trotzdem bleibe die Web-Cam ein kostspieliges Unterfangen, so der Ortsbürgermeister. Deshalb würde sich der Kallmuther St.-Georgsritt-Verein über Spenden freuen. Wer das Projekt finanziell unterstützen möchte, kann sich mit Robert Ohlerth in Verbindung setzen unter Tel. (0 24 84) 13 31.

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„Trösterin der ganzen Welt“

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Wallfahrtsort Kallmuth plant ein Denkmal für das Gnadenbild der „Schmerzensmutter“ – Standort auf oder neben dem Friedhof beim Ortstermin in Augenschein genommen – Ortsbürgermeister Robert Ohlerth stellt „Mitfahrbank“ vor

Mechernich-Kallmuth – In verschiedenen Südkreiskommunen des Kreises Euskirchen und im benachbarten Kreis Düren hat die Leader-Region Eifel sogenannte „Mitfahrbänke“ aufstellen lassen. 64 Stück insgesamt, zu je 1000 Euro das Stück. Die Mitfahrbank, die seit wenigen Tagen den Mechernicher Ort Kallmuth schmückt, war wesentlich preiswerter und kommt auch ohne Schildersystem bei der Auswahl der Orte aus, zu denen man gerne mitgenommen sein möchte.

Eine eigenwillige Mitfahrbank hat der Kallmuther Ortsbürgermeister Robert Ohlerth an der Ecke Neuer Friedhof/Kindergarten aufstellen lassen. Wer in Richtung Kall mit dem Auto mitgenommen werden möchte, muss sich links hinsetzen. Robert Ohlerth nahm auf der rechten Seite Platz und scherzte in Anspielung auf seine frühere Tätigkeit als Vize-Bürgermeister der Stadt: „Ich will zurück nach Mechernich!“ Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Außerdem hat so eine wie wir, kein anderer“, sagte Ortsbürgermeister Robert Ohlerth, als er die von der Hosteler Metallspezialwerkstatt Müller gelieferte und im Bereich Kindergarten/Friedhof aufgestellte Konstruktion dem Mechernicher Bürgerbrief vorstellte.

Ein Pfeil über der Bank weist in Richtung Mechernich, der andere Richtung Kall. Robert Ohlerth nahm als Fotomodell auf der rechten Seite Richtung Lorbach Platz und scherzte in Anspielung auf seine frühere Tätigkeit als stellvertretender Stadtbürgermeister: „Ich will zurück nach Mechernich!“

Anziehungspunkt für Gläubige

Gleichzeitig stellten er, Michael Reitz, Gerhard Mayr-Reineke und Stefan Weingartz dem Mechernicher „Bürgerbrief“ Überlegungen vor, die als „Schmerzhafte Mutter“ verehrte Pieta in der Kallmuther Kirche auf einem öffentlichen Kunstwerk darzustellen. Die Kallmuther Pieta wird jedes Jahr am „Schmerzensfreitag“ von vielen Pilgern aus der weiteren Umgebung verehrt – ebenso wie der Sankt-Georgs-Ritt am 1. Mai im Normalfall Tausende aus dem weiten Umland nach Kallmuth zieht.

Das Antlitz der „Schmerzhaften Mutter“ soll ein Denkmal in Kallmuth zieren, das auf die Bedeutung des Dorfes als Wallfahrtsort aufmerksam macht. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Dass Kallmuth so einen Anziehungspunkt für Gläubige darstellt und wir katholischer Wallfahrtsort sind, findet im öffentlichen Raum kaum Notiz“, so Robert Ohlerth. Deshalb hat Michael Reitz, sein Mitstreiter im Sachausschuss Wallfahrt des Kallmuther Pfarreirates, Vorschläge ausgearbeitet, wie man ein Denkmal gestalten könnte, das auf die kontemplative Rolle Kallmuths hinweist.

Als Material für eine reliefartige Darstellung stellte Reitz Ortsbürgermeister Ohlerth, dem Pfarreiratsvorsitzenden Gerhard Mayr-Reineke und dem Kirchenmusiker und Kirchenchor-Vorstand Stefan Weingartz rostenden Stahl vor, in dessen den Erdball darstellendes Halbrund das Antlitz der „Schmerzhaften Mutter“ als Trösterin der Entrechteten und der Geknechteten dieser Welt eingeschnitten werden soll.

Tausende vom „Heimat-Scheck“

Unklarheit herrscht zurzeit noch über den Standort des Denkmals. Entweder will man es hoch über dem Kallmuther Kirchhof aufstellen oder auf dem Gottesacker selbst, wo es aber wieder nur in einem sehr begrenzten Umkreis zu sehen wäre. Ortsbürgermeister Robert Ohlerth favorisiert deshalb die Straße nach Lorbach.

Noch keine Einigkeit erzielten (v.l.) Michael Reitz, Robert Ohlerth, Gerhard Mayr-Reineke und Stefan Weingartz über den genauen Standort einer Erdhalbkugel aus rostendem Stahl, in die das Antlitz der Pieta als Trösterin der Entrechteten und Geknechteten dieser Welt eingeschnitten werden soll. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Finanziert werden soll das Wallfahrts-Denkmal aus dem Programm „Heimat-Scheck“ des Landes NRW, aus dem Ohlerth und seine Mitstreiter aus allen Kallmuther Ortsvereinen in den vergangenen beiden Jahren bereits mehrere Tausend Euro für die künstlerische Gestaltung der Kallmuther Ortsein- und Ausgänge erhalten haben. Das Erdenrund mit dem Antlitz der leidenden Gottesmutter und des getöteten Gottessohnes auf ihrem Schoß ist als Projekt des Kirchenchores St. Cäcilia beim „Heimat-Scheck“ angemeldet.

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Wilder Müll vom Fast-Food-Restaurant

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Ortsbürgermeister Robert Ohlerth hatte gerade mit Mitstreitern Straßenabfälle eingesammelt, als wieder Mac-Donalds-Tüten aus dem Autofenster flogen

Mechernich-Kallmuth/Lorbach – Gerade hatten Freiwillige um Ortsvorsteher Robert Ohlerth die Kreisstraße zwischen Kallmuth und Lorbach bei einer Art Frühjahrsputz von achtlos weggeworfenem Müll und Unrat befreit, als sich wieder Fast-Food-Konsumenten offensichtlich aus dem offenen Autofenster auf der gleichen Strecke ihrer Essensreste und des Verpackungsmülls entledigten.

Achtlos weggeworfener Müll und Unrat von Fast-Food-Konsumenten an der Kreisstraße zwischen Kallmuth und Lorbach. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

Ohlerth entdeckte den Müll, der ganz offensichtlich aus einem Kaller Schnellrestaurant stammt, und im Vorbeifahren rausgeschmissen wurde – und rückte erneut mit Müllsack und Picke aus, um alles einzusammeln. Dann appellierte er über den Mechernicher „Bürgerbrief“ an die Bevölkerung: „Es wäre sinnvoll, wenn andere Autofahrer oder Passanten die Zivilcourage aufbringen würden, solche hartnäckigen Umweltfrevel auch mal anzuzeigen!“

Ortsbürgermeister Robert Ohlerth rät zu Zivilcourage und Anzeigen, wenn jemand sieht, wie sich Umweltfrevler ihrer Essensreste entledigen, wie hier kurz nach einer Frühjahrsputzaktion bei Kallmuth. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

An die vermutlich „jungen Leute“ appellierte der Kallmuther Ortsbürgermeister, so üppigen Verpackungsmüll entweder zu vermeiden oder aber die Massen von Abfällen mit nach Hause zu nehmen und dort in die entsprechenden Entsorgungsbehälter zu stecken.

pp/Agentur ProfiPress